Moin in die Runde,
Der Chipsteller war hier vermutlich nur der Tropfen, der das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen gebracht hat.
Es fehlen auch monatlich mehr Sachen aus der Küche. Als Beispiel: es stehen DREI Küchenmaschinen in der Küche, nur noch EINE Schüssel dafür ist vorhanden. Ebenso fehlen zunehmend Handtücher und Lappen. Dafür tauchen fremde Dinge in der Küche auf, welche hier eigentlich nicht hingehören.
Weil dies vermutlich der einzige Weg ist, um einen harten Cut für eine Inventur, Grundreinigung und Neuaufstellung der Regeln ist.
Kann ja noch kommen, einige Missstände bedürfen radikalere Mittel, um weitere Schäden am zu verhindern.
Wird es im Nachgang sicherlich geben, Küchennutzende sind ja defacto alle, sei es Karteninhabende, weitere Zugehörige der SJR-Mitgliedsverbände, oder aber schlicht Gäste eben dieser. Inwieweit die Stadt hier noch eine Nutzung hat, weiß ich nicht.
Die Konsequenz der Missachtung, eigentlich selbstverständlicher, Regeln ist nun eine vorübergehende Schließung.
Hierüber würden sich vermutlich alle Küchennutzenden freuen. Solange es aber nicht klappt, muss es härtere Kontrollen geben oder bei Wiederholungen, einen kompletten Ausschluss einzelner Personen/Gruppen.
Die Rahmenvereinbarung zur Raumnutzung (§1 Absatz 2) erlauben es, einzelne Räume über Einzelverträge zu regeln, dies wäre vermutlich eine mögliche Option für die Küche.
Diese Einzelverträge können dann die Regeln und Pflichten der Nutzenden enthalten.
Vermutlich wird es aber nur mit einer engeren Kontrolle auch nachhaltig klappen. Das Phänomen ist keineswegs nur in dieser Küche so, ich kenne es auch aus der Büroküche auf der Arbeit oder anderen Gemeinschaftsküchen (Hostels, Ferienwohnungen, etc). Sobald es nicht mehr selbstgenutztes Eigentum ist, gehen Menschen damit deutlich schlechter um.
Ohne regemäßige Kontrollen und entgegenwirkenden Maßnahmen ist es einfach nicht möglich.
Liebe Grüße
Jens Ellerbrock
Freifunk Nordwest e. V.